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Kaltenbach

STÖBER

Referenzen

Innovative Lösungen zur Metallverarbeitung

Automatisierung der Prozesskette

In der Stahl- und Aluminiumbearbeitung steht der Name Kaltenbach seit über 125 Jahren für Qualität, Leistung und Zuverlässigkeit. Bekannt wurde das Lörracher Unternehmen mit seinen innovativen Kreissägemaschinen. Heute verfügt es über ein komplettes Programm für die Metallbearbeitung. Mit zukunftsweisenden Technologien und Entwicklungen haben sich die Maschinenbauer einen Namen in Spezialgebieten wie dem Stahlbau und -handel gemacht.Mit weltweit über 120.000 installierten Maschinen gehört Kaltenbach zu den Marktführern. STÖBER unterstützt die Lörracher Maschinenbauer mit modernen Antriebskonzepten unter anderem bei der Entwicklung und Fertigung ihrer Blechbearbeitungszentren KF 2606/12 für den Stahl-, Maschinen- und Apparatebau.

 

Als Hersteller von Säge- und Bohranlagen, Profil- und Blechbearbeitungszentren ist die Kaltenbach-Gruppe heute bei ihren Kunden ebenso angesehen wie als Produzent von modernen Strahl- und Konservierungsanlagen. Seit seiner Gründung im Jahr 1887 ist das Unternehmen im Familienbesitz und verfügt heute neben dem Stammsitz in Lörrach über Produktionsstätten in Hengelo in den Niederlanden und im französischen Burnhaupt. Um ihre Kunden rund um den Globus umfassend zu beliefern und zu betreuen, verfügt die Gruppe über neun Verkaufs- und Servicetöchter sowie Vertretungen in rund 50 Ländern. Seine führende Marktposition weltweit verdankt Kaltenbach vor allem seinen überzeugenden Innovationen und den hohen Qualitätsstandards.

Dabei profitieren die badischen Maschinenbauer unter anderem von ihrer hohen Fertigungstiefe. Dies beginnt bei der Produktentwicklung und Anlagenprojektierung und schließt die Teilefertigung und Montage ebenso ein wie die Inbetriebnahme, Wartung und den Service.

Einen Produktionsschwerpunkt, bei dem die langjährige Erfahrung besonders zum Tragen kommt, bilden die Kreissägemaschinen, Universalkreissägen und Sägeautomaten für Stahl und Aluminium. Zu diesem Bereich zählen auch die Kreissägen für Profilstähle sowie die Bandsägemaschinen.

Das traditionelle Geschäft mit Sägen stellt aber nur noch ein Teil der Produktpalette dar. Heute sind es Maschinen, die Werkstücke aus Stahl transportieren, bohren, stanzen, scheren, trennen, schweißen und deren Oberflächen behandeln. Die Lörracher setzen bei der Bearbeitung von Profilen und Blechen vor allem auf innovative Gesamtlösungen mit durchgängigen Automatisierungskonzepten. Ziel ist es, mit rationellen Konzepten die Produktivität von Maschinen-, Anlagen- und Stahlbauern sowie von Stahlhändlern deutlich zu steigern.

 

Mehr Effizienz

Mit der neuen Baureihe KF 2606/12 setzt Kaltenbach einen neuen Trend in der Blechbearbeitung. Die Bearbeitungszentren sind genau auf die Belange von Stahlbau und -handel sowie Apparate- und Maschinenbau abgestimmt. Mit ihnen lassen sich Bleche, Blechstreifen und Flachstähle zum Beispiel für Kopf- und Fußplatten sowie Knotenbleche rationell bearbeiten.

Im Maschinenbau können damit unter anderem Blechplatten in einer Aufspannung gebohrt und zugeschnitten werden. Dabei erfolgt im ersten Schritt immer die spanende und im zweiten Schritt die thermische Trennbearbeitung.

Mit ihren bis zu 2 Bohr- und 4 Brenneinheiten sind die Bearbeitungszentren in der Lage, Bleche bis zu einer Breite von 2.600 Millimetern, einer Länge von 12.000 Millimetern und einer Dicke bis 100 Millimeter vollautomatisch zu bearbeiten. Jede Achse ist mit einem automatischen Werkzeugwechsler mit 6 Werkzeugen ausgestattet. So lassen sich mit einer KF 2606/12 in einem Arbeitsgang Bleche signieren, markieren, bohren, körnen, senken, fräsen, gewindeschneiden und ausschneiden.

Nach der Bearbeitung transportiert die Anlage die Werkstücke zur automatischen Absortiereinrichtung. Ein manueller Eingriff ist nicht notwendig. Weitere Pluspunkte können die Bearbeitungszentren mit ihren integrierten Brennschneideeinheiten sammeln. Sie sorgen für eine sehr hohe Effizienz bei der Blechbearbeitung. Kaltenbach bietet für die neue KF 2606/12 zum effizienten Trennen von Blechen bis 50 Millimeter Dicke Plasmabrenner und für Dicken bis 100 Millimeter Autogenbrenner an. Alle KF-Maschinen arbeiten außerdem besonders materialsparend, denn mit Hilfe der Sparschnitt- bzw. Gitterschnitttechnologie lassen sich Bleche sehr ökonomisch schachteln und mit wenig Verschnitt ausbrennen.

Bei der Bedienung setzt Kaltenbach auf moderne, speziell auf die Maschinen und Anlagen zugeschnittene Software. Die Programmierung erfolgt entweder direkt an der Maschine über den Touchscreen oder extern von der Arbeitsvorbereitung aus.

 

STÖBER sorgt für Bewegung

Um den hohen Anspruch an Qualität, Zuverlässigkeit und Leistung zu erfüllen, setzt Kaltenbach in vielen Anlagen und Maschinen moderne Antriebssysteme von STÖBER ein. Bei den neuen Blechbearbeitungszentren der Baureihe KF 2606/12 sorgen Planeten-Servogetriebemotoren beim Bohren für die optimalen Drehmomente bei der Positionierung der Bohrspindeln. Kompakte Antriebe mit einem Drehmoment von 32 Nm bringen die Werkzeugwechsler mit ihren bis zu 12 Kilogramm schweren Werkzeugen in die exakte Position. Servomotoren von STÖBER mit Planeten- und Kegelradgetriebe sorgen auch für die genaue Positionierung der Messwagen.

„Unsere Kunden stellen hohe Anforderungen an Qualität, Maschinenverfügbarkeit sowie Positionier- und Wiederholgenauigkeit in allen Positionierachsen. Diese Forderungen reichen wir an unsere Lieferanten weiter“, erklärt der Entwicklungsleiter von Kaltenbach.

Die Zusammenarbeit von Kaltenbach und STÖBER begann im Jahr 2000 zunächst mit wenigen Einheiten und wurde seitdem kontinuierlich ausgebaut. Neben Qualität und Zuverlässigkeit, war es die Kompatibilität mit den von Kaltenbach eingesetzten Steuerungen, die STÖBER für die Entwickler interessant machte. Da STÖBER in der Lage war, verschiedene Steuerungen perfekt zu simulieren, eröffnete sich für sie damit ein großes Angebot an leistungsstarken Antrieben.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Auswahl der Antriebe ist für Kaltenbach das Komplettangebot von Servomotoren und Getrieben. Für die Kaltenbach-Entwickler ist es viel einfacher, optimal aufeinander abgestimmte Antriebseinheiten zu projektieren, als alle Komponenten getrennt auszusuchen, Motor und Getriebe zu kombinieren und zu testen. Bei den STÖBER-Antrieben passen alle Teile perfekt zusammen. Es gibt keine Probleme, da die elektrischen Leistungsdaten stimmen und das Zusammenspiel zwischen Motor und Steuerung entspricht den hohen Ansprüchen von Kaltenbach.

Die positiven Erfahrungen basieren nicht zuletzt auch auf kompetenter Beratung von STÖBER. „Wenn wir eine Anwendung haben und setzen uns mit STÖBER zusammen, dann hat der Antrieb bisher immer gepasst,“ berichtet der Entwicklungsleiter von Kaltenbach.

Ein Vorteil, von dem Kaltenbach hierbei profitiert, ist die große Variantenvielfalt an Antrieben und Getrieben, die auch bei kleinen Stückzahlen zu optimalen Ergebnissen führt.

STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH & Co. KG
Kieselbronner Straße 12
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